Tarisches Tor – eines der bekanntesten Symbole der Stadt Omsk. Es ist Teil des historisch-kulturellen Komplexes „Omsker Festung“. Gerade das Tor, welches im Jahr 1792 errichtet werde, wird meist auf unterschiedlichen Souvenirs dargestellt. Bezeichnet wurde das Tor deshalb so, weil es auf den Tarischen Trakt herausführte, der in die Stadt Tara führte. Von den vier Toren der zweiten Omsker Festung war es das höchste Tor. Dort befand sich eine separate Wachstube aus zwei Zimmern.
In den mehr als hundert Jahren seiner Geschichte hat das Tarische Tor vieles „gesehen“. Zum Beispiel fuhren hier am 23. Januar 1850 zwei pferdebespannte Kibitkas durch, in einem davon wurde Fjodor Michailowitsch Dostojewski zur Zwangsarbeit gefahren. Die sowjetische Regierung verhielt sich pietätlos gegenüber dem Denkmal. Das Tor wurde im Jahr 1959 abgerissen. Wissenschaftlern und Vertretern der Öffentlichkeit gelang es nur eine Schieferplatte mit der Aufschrift „Tarskaja, 1792 retten. Viele Jahre sind vergangen und im Jahr 1991, als Omsk seinen 275-jährigen Jubiläumstag feierte wurde das Tarische Tor wiederhergestellt. Neben dem Tor wurde ein Park eingerichtet, in dem Stadtbewohner gerne Spazieren gehen. Die Omsker Stadtbewohner haben übrigens ein besonderes Omen: Wenn man möchte, dass ein Wunsch in Erfüllung geht, sollte man sich diesen Wunsch wünschen und durch dar Tarische Tor hindurch gehen.