Die Sperlingsberge sind einer der sieben Hügel, auf denen sich die Hauptstadt Russlands ausbreitet. Von diesem Moskwa-Ufer aus schauten auf die Großstadt russische Monarchen, Helden aus den Büchern sowie zahlreiche Eroberer, darunter Napoleon im Jahre 1812.
Im Namen der Sperlingsberge wurden die Bojaren Worobjows verewigt, die hier das Dorf Worobjowo noch im 14. Jahrhundert besaßen! Die Bojaren bekamen dieses Land von den Moskauer Fürsten für ihren fleißigen Dienst. Von hier aus eröffnet sich eine wirklich atemberaubende Aussicht auf Moskau! Im 17. Jahrhundert funktionierten in diesem Bezirk Werke, die Glas und Spiegel herstellten. Diese Betriebe entstanden hier dank dem reinen und feinen Sand. In den 1930-er wurde auf den Sperlingsbergen der erste Park angelegt, 1935 wurden diese zu „Leninberge“ umbenannt (zu Ehren von W. I. Uljanow-Lenin) und 1948 wurde hier eine Aussichtsplattform errichtet. Von hier aus hat man eine wundervolle Aussicht auf die russische Hauptstadt. Auf diesem Hügel wurde einer der ersten Moskauer Hochbauten errichtet – das Gebäude der Universität Moskau, dessen Höhe, zusammen mit der Spitze 240 Meter beträgt. Von der Aussichtsplattform auf den Sperlingsbergen kann man perfekt die Metrobrücke und die Metrostation „Sperlingsberge“ besichtigen. Der historische Name des Bezirkes kam erst 1999 zurück. Heute sind die Sperlingsberge mit dem Gorki-Park und dem Neskutschniy-Garten verbunden. Dies ist einer der beliebtesten Spazierorte bei den Moskauern. Und wenn man Zeit hat, sollte man unbedingt von der Aussichtsplattform runterkommen und die schmalen Waldpfade entlang bis zum Moskwa-Ufer spazieren gehen. Hier gibt es eine Sprungschanze mit einem Aufzug, und eine interaktive Karte von Moskau. Man kann hier unter anderem auch russische Pfannkuchen, gekochten Mais und leckeres Moskauer Eis finden und das alles beim Genießen der Aussicht auf essen. Viele werden von der kleinen Kirche der lebensbegründenden Dreifaltigkeit fasziniert. Das Kirchengebäude wurde 1813 erbaut. Durch ein Wunder blieb es von den Zerstörungen der Napoleon-Truppen 1812 verschont. Ihr Aussehen und die innere Einrichtung blieben in der ursprünglichen Form, sogar in der Sowjetzeit!