Die Filmgesellschaft Mosfilm ist eine der größten Filmgesellschaften Europas. Zum Konzern gehören 15 Aufnahmestudien, zweistöckige Teiche, eon Oldtimermuseum, Kostümmuseum, eine Parkanlage und sogar ein Fahrrad, mit dem noch Lenin gefahren ist.
2003 bekam Mosfilm Dekorationen von Moskau des 19. Jahrhunderts: Hier entstand die Filmstadt, die aus Sperrholzbrettern und Gips für den Film von Karen Schachnasarow „The Rider Named Death“ geschaffen wurde. Nachdem der Film komplett gedreht wurde, behielt man die Dekorationen für andere Filme. Die Filmstadt wandelte sich aus dem alten Moskau in Berlin, Paris, Tiflis und Kopenhagen um. Jeder sich an einer Führung angemeldete Interessent kann in der Filmstadt spazieren gehen, sich die historischen Autos, die in den populären Filmen gefahren wurden, anschauen. In der Maskenbildnerabteilung darf man alles berühren: von den falschen Nasen und Ohren bis zu abgehackten Köpfen und schrecklichen Masken. Mit all dem Requisit darf man sich fotografieren. Danach werden die Gäste eingeladen, sich die unikale Sammlung der Kinokostüme aus verschiedenen Epochen, sowie einen richtigen Filmdrehort anzuschauen und vielleicht auch beim Drehen einer Massenszene teilzunehmen.