Das Nowospasski Kloster für Männer am Ufer der Moskwa wurde im 15. Jahrhundert vom Fürsten Ivan III. gegründet. Seitdem gilt es als Ruhestätte der Familie Romanow. 1918 wurde das Kloster geschlossen und seit 1935 wurden in den für den wirtschaftlichen Bedarf umgerichteten Räumlichkeiten des Klosters Einwohner untergebracht. Ihre Aussiedlung begann erst 1960. Danach befand sich hier das Geschichtsmuseum. Erst 1991 wurde das Kloster zurück an die Russische orthodoxe Kirche zurückgegeben.
1995 wurde in die Gruft der Leichnam des Großfürsten Sergej Alexandrowitsch verlegt, der 1905 durch die Hände des sozialrevolutionär gestimmten Terroristen I. P. Kaljajew umgekommen war. Auf dem Territorium des Klosters wurde nach dem Projekt von Wiktor Wasnetsov das Gedenkkreuz errichtet.
Seit 2014 läutet im Kloster eine 16 Tonnen schwere Glocke „Romanowski“, die statt der im 20. Jahrhundert zerstörten Glocke gegossen wurde. Heute sind für Touristen von besonderem Interesse die 6-Säulen-Verklärungskathedrale aus dem 17. Jahrhundert mit den Malereien von Gurij Nikitin, sowie der 78 Meter hohe Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert, einer der höchsten Glockentürme des vorrevolutionären Moskaus.