Das Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kloster, ursprünglich das Männerkloster, wurde 1635 vom Zaren Michael I. gegründet und unter Alexei I. fertiggebaut. In der Sowjetzeit wurde das Kloster geschlossen, der Glockenturm – gesprengt und an Stelle des Klosterfriedhofs ein Kultur- und Erholungspark angelegt.
Im Jahre 1994 wurde das Kloster wieder als Frauenkloster zum Leben erweckt. Es wurden die Auferstehungskathedrale, der dreistufige Glockenturm, die Kopie des zerstörten Glockenturms eingeweiht, die heilige Quelle wurde wiederhergestellt. Ein besonderes Interesse erweckt die Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kirche des 19. Jahrhunderts. Seit 1998 wurde das Kloster praktisch zur Pilgerstätte wegen der hier liegenden Reliquien der seligen Matrona von Moskau. Noch zu ihren Lebzeiten wurde Matrona als Heilige benannt. Sie wohnte in sehr bescheidenen Bedingungen, nahm 40 Menschen am Tage auf, heilte sie und half mit Ratschlägen. Einige Tage vor ihrem Tod sagte sie ihren Tod voraus, doch nahm immer noch Menschen auf. 1999 wurde sie heiliggesprochen. An den Patroziniums-Festtagen wird das Kloster von bis 50.000 Pilgern besucht.