Der Regensburger Dom (auch Dom St. Peter) ist die bekannteste gotische Kirche Bayerns. Der Bau des Doms dauerte fast 400 Jahre lang, wurde im Jahre 1275 begonnen und erst im Jahre 1634 vollendet. Die Türme des Doms wurden sogar erst einige Zeit später, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, erbaut. Der Regensburger Dom wurde auf dem Platz der dort früher befindlichen Anlagen errichtet. Am Anfang des 9. Jahrhunderts befand sich dort eine Kirche, die manchmal vom Kaiser Karl dem Großen besucht wurde. Die Kirche wurde später verbrannt und auf diesem Platz eine neue Kirche errichtet, welche auch wenig später vom Brand vernichtet wurde. Dieser Brand, der die Stadt stark beschädigt hatte, fand im Jahre 1273 statt und bereits zwei Jahre danach wurde mit dem Bau des Regensburger Dom begonnen.
Es wurde beschloßen, den Dom zu Ehren des Apostel Petrus zu erbauen. Der Jahrhunderte lang dauernde Bau hat sich auf das Aussehen des Domes ausgewirkt. Der generelle Baustil bzw. der Gotikstil blieb erhalten die Farbpalette jedoch ein wenig missglückte, da aus in verschiedenen Epochen verschiedene Baumaterialen verwendet wurden. Deshalb unterscheiden sich die Schattierungen der Außenwände von hellgrau bis zu graugrün.
Der Regensburger Dom ist nicht nur für seine Architektur bekannt sondern auch für den Chor der Jungen, der «die Domspatzen» heißt. Man kann den Auftritt der Domspatzen Sonntags und an den religiösen Festen besuchen.