Die Petrikirche gehört zu den Kirchen, die aufgrund ihrer besonderen Architektur auch als ein Festungsbau dienen können. Der Turm der Petrikirche diente damals zum Kanonenschießen und die dicken Kirchenwände konnten lange Widerstand gegen die Feinde leisten.
Die Kirche wurde im ca. 12. Jahrhundert errichtet und nach den Hussitenkriegen in den Spätgotik-Stil umgebaut. Im 19. Jahrhundert wurde das Interieur der Kirche komplett in den Neugotik-Stil umgewandelt. Ein paar Elemente der früheren Baustile blieben jedoch erhalten und sind in der Kirche zu besichtigen. Diese sind der Barockaltar, das über dem Kruzifix befindliche Triptychon aus dem 17. Jahrhundert sowie auch die Glasmalereien, das Taufbecken und die Alabaster-Flachreliefs.