Kaiserswerth ist ein historischer Stadtteil Düsseldorfs, der durch die Ruine der Kaiserpfalz Kaiserswerth berühmt ist. Erstmals wurde dieser Ort um das Jahr 700 erwähnt. Um diese Zeit gründete der Heilige Suitbert ein Kloster auf einer Rheininsel. Die Bezeichnung „Kaiserswerth“ geht auf das 11. Jahrhundert, als der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Heinrich II. diese Kaiserpfalz auf der Insel an den Pfalzgrafen Ezzo von Lothringen verschenkte. Der Name „Kaiserswerth“ leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Wort „werth“ für Insel her. Im Nachhinein entstand hier eine prunkvolle Pfalz. Kaiserswerth spielte eine bedeutende Rolle im Spätmittelalter, während im 17. Jahrhundert, als der Dreißigjährige Krieg ausbrach, war seine Bedeutung schon nicht so groß.
Allmählich geriet die Pfalz in Verfall. Und heutzutage besichtigen Touristen ihre Ruine. Das Stadtgebiet, in dem sie sich befindet, ist auch von Interesse. Bis heute ist hier die Kirche erhalten geblieben, die nach dem Gründer von Kaiserswerth, dem Heiligen Suitbert, benannt wurde. Eine andere Sehenswürdigkeit stellt die Diakonissenanstalt Kaiserswerth dar, die im 19. Jahrhundert die legendäre englische Pionierin der Krankenpflege Florence Nightingale besuchte, die als eine der Begründerinnen der Krankenpflege in der Welt gilt.