Die Residenz der Herzöge von Braunschweig, die sich zuerst in der Burg Dankwarderode und dann in Wolfenbüttel befunden hatte, wurde im 18. Jahrhundert nochmals in das Braunschweiger Residenzschloss verlegt. Jedoch brach im Jahre 1830 ein großer Brand im Schloss aus, so dass die Herzogfamilie es wiederaufbauen lies und dort bis zum Jahr 1918 lebte. Das Schloss wurde während des 2.Weltkriegs stark beschädigt. Daraufhin wurde im Jahre 1960 beschlossen, es abzureißen. Im Jahre 2007 wurde das Schloss wiederaufgebaut. Dabei wurden für den Neubau einige erhaltene Originalelemente des Designs wiederverwendet.
Die Hauptsehenswürdigkeit des Schlosses ist die größte Quadriga Europas, die im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Nach der Restauration wurde die Plattform mit der Quadriga in eine Aussichtsplattform umgewandelt. Von dort aus hat man eine herrliche Aussicht auf die Stadt. Die Quadriga wird übrigens von der Göttin Brunonia, die Patronin der Stadt, geführt. Im Schloss befindet sich auch die Exposition zu Ehren des Geschlechtes der Welfen, die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv.