Bereits in der Bronzezeit lebten in diesen Orten die Germanen. Später kamen die Römer hierher, und dann die Sachsen. Bis zum 19. Jahrhundert war auf dem Territorium von Gelsenkirchen nichts Besonderes los. Sie war eine kleine ruhige Stadt. Hier änderte sich alles mit der Entdeckung der Kohle und der industriellen Revolution. In Gelsenkirchen begann sich schnell die schwere und chemische Industrie zu entwickeln. Und in diesen Tagen wird hier eine Menge Aufmerksamkeit auf Solarenergie bezahlt. Darüber hinaus ist die Stadt unter den Fußball-Fans für den Fußballverein "Schalke 04" sehr berühmt.
Gelsenkirchen gilt als eine sehr grüne Stadt: der sechste Teil der Fläche ist von Parks besetzt, der vierte- von Wald und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Der berühmteste Park wurde auf dem Gelände der "Zeche Nordstern" errichtet und "Nordsternpark" genannt. Eine weitere schöne Naturecke ist die riesige ZOOM Erlebniswelt, wo die Tiere nicht im Käfig sondern in ihrer gewohnten Lebensräume leben, die von Menschen speziell geschaffen worden sind. Auf dem Gebiet von Gelsenkirchen gibt es zwei Schlösser: Schloss Horst und Schloss Berge, die wiederverwendet werden, nachdem sie die Vernachlässigung und Zerstörung überlebt hatten.
Die Küche ist in diesen Orten einfach, aber reich an herzhaften Gerichten. Diese sind: der leicht süßlich westfälische Pumpernickel und der westfälische Knochenschinken und Kartoffelpfannkuchen (Reibekuchen). Besondere Aufmerksamkeit verdient "Möpkenbrot". Dies ist eine Art von Blutwurst. Seine Zutaten sind Grieben, Blut, Salz, Gewürze. Diese Wurst isst man immer mit Roggenbrot oder Kartoffelpüree.
Gelsenkirchen, mit ihren Schlössern, Parks am Standort, Minen und Grünflächen, ist bei Reisenden beliebt. Vor allem, wenn man auf die Stadt von der Höhe des Turms schaut, eine Tasse Kaffee mit einem der lokalen Desserts trinkt.