Der Name der Stadt braucht eine Erklärung. Trotz einer verbreiteten Meinung hat Essen zum Essen keinen Bezug. Dieser Name stammt vom Altdeutschen „Astnide“ – „Schmelzofen“. Mit der Zeit änderte sich die Aussprache zu einer einfacheren „Essen“. Aber die Essener versuchen es ohnehin, den leckeren Namen umzuspielen. Während des Jahres finden in der Stadt einige gastronomische Aktionen statt. Z.B. Ende Juli wird das Festival „Food, Wine & Music“ organisiert. In der dritten August-Dekade findet auf dem Territorium der ehemaligen Zeche Zollverein das Festival Gourmet-Meile Metropole Ruhr statt. Ab Ende August bis Mitte Oktober läuft in Restaurants der Stadt die Aktion „Restaurant-Karussell“. Im Rahmen dieser Aktion wird den Besuchern außer den Hauptmenüs ein Mittagsessen aus vier Speisen der Hohen Küche zu einem angemessenen Preis angeboten. Im Alltag besuchen die Essener gerne traditionelle Brauereien. Hier gibt es immer eine große Auswahlvom Heimbier. Als eine heiße Speise ist hier Pommes rotweiß (wird so wegen der Servierung mit Mayonnaise oder Tomatensoße genannt) und Currywurst – stark gebratene Wurst mit Curry-beliebt.
Die Geschichte von Essen bewahren die Wände des Zeche Zollvereins. Im Museum des Bergwesens auf dem Territorium der Zeche kann man alles über die Kohlenförderung zu den Zeiten des Aufstieges der Bergwerke im Ruhrgebiet erfahren. Hier funktioniert das Museum für Keramik und das Museum für Design. Im Winter wird die Eisbahn vorbereitet, im Sommer ist die Schwimmhalle geöffnet. Hier befindet sich auch eines der größten Restaurants der Stadt – Casino Zollverein. Im ehemaligen Maschinenraum der Zeche werden die Speisen der internationalen Küche angeboten. Aber man kommt hierher nicht nur wegen dem Essen, sondern vor allem wegen der Atmosphäre.
Die zahlreichen Zechen entstanden in Essen und der Umgebung im Mittelalter. Anfang des 19. Jahrhunderts gründete die Familie Krupp ein bekanntes Stahlreich, dadurch wurde Metallurgie industrialisiert. Das Stabquartier der bekannten Firma Thyssen-Krupp befindet sich immer noch in der Stadt. Das Stahlwerk wurde zu einem stadtbildenden Unternehmen. Deswegen wurde die Stadt im Zweiten Weltkrieg stark betroffen. Aber sie wurde schnell wiederaufgebaut und ist das bedeutendste Geschäftszentrum Deutschlands geworden. Beziehungsweise ist Essen Motorshow weltweit bekannt. Seine Fachrichtung sind Tuningmodifikationen der weltweit berühmtesten Automarken. Das Motorshow Essen findet jährlich Ende November statt. Im März jedes Jahres kommen Pferdeliebhaber aus der ganzen Welt zur Verkaufsausstellung der Stutereien Equitana. Im April findet hier Techno-Classica Essen – die Ausstellung der Vintage-Autos statt. Sehr anziehend sind für Touristen jährliche Essener Lichtwochen. Seit Ende Oktober bis zur Ende Dezember werden die alten Laternen in der Stadtmitte ausgestellt. Die Straßen sehen in dieser Zeit sehr schmuckvoll aus. Den Liebhabern der Brettspiele wird ein jährliches Forum der Hersteller von Brettspielen –Internationale Spieltage SPIEL-gewidmet. Ende Oktober jedes Jahres kann man hier außer traditioneller Spiele auch diejenigen treffen, die Spielkarten, Comics und Videospiele produzieren.
In Essen befindet sich der Hauptdom des Ruhrgebietes. Der Dom der Heiligen Kosmas und Damian wurde noch Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut, seine drei Glocken wurden bereits im 12. Jahrhundert erwähnt. Bemerkenswert ist auch die Villa Hügel. Das ist die Residenz der Krupp-Familie – der wohlhabendsten Menschen Deutschlands des 19. Jahrhunderts. Die Sammlung der Kunstwerke dieser Familie wird im Museum Volkwang bewahrt. Hier sind die Bilder der größten Maler der letzten zwei Jahrhunderte vertreten. Die Sammlung ist besonders beeindruckend für Fans des Impressionismus.
Die Reise nach Essen kann eine absolut neue Erfahrung für einen Reisenden sein.
Hier kann man die Treppen des ehmeligen Kohlenbunkers begehen. Die gigantische Villa Hügel besichtigen, die ohne ein einziges Holzstück gebaut wurde. Durch das Wohnviertel Margaretenhöhe spazieren zu gehen, das Anfang des 20. Jahrhunderts für Arbeiter der metallurgischen Werke gegründet wurde. Und nach
einer ergiebigen Information wäre es toll heimliches Pommes und Bier zu genießen. Das wichtigste ist es einen richtigen Ort für die Mahlzeit zu finden!