Dortmund ist die achtgrößte Stadt Deutschlands mit mehr als 570.000 Einwohnern. Das ist eine der merkenswertesten Städte des Ruhr-Gebietes - das Zentrum der IT-Industrie und die bekannte Fußballmekka.
Das Dörfchen Trotmani existierte laut Chroniken bereits seit Ende des 9. Jahrhunderts. Im 13. Jahrhundert hat es Stadtrechte erhalten und wurde zum Hansebund eingeordnet. Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Friedrich Barbarossa ließ hier eine Steinburg errichten. Im 14. Jahrhundert hat sich der Name geändert – auf Dorpmunde, und später auf Dortmund. Dortmund lag auf dem Handelsweg und entwickelte sich dadurch schnell.
Die idyllische Lebensweise der Stadt beendete sich in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Stadt befand sich im Epyzentrum der Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges. Auch nach dreihundert Jahren während des Zweiten Weltkrieges wurde Dortmund bei den Luftangriffen völlig zerstört. Aber die noch vor dem Krieg entdeckten Kohlevorkommen rund um die Stadt hat sie wiederbelebt. Nach der Kapitulation Deutschlands zogen Kohlenbergwerke die Arbeiter an, die Bevölkerung wuchs, die Region entwickelte sich.
Aber in den 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts war die Kohleförderung im Ruhrgebiet nicht mehr rentabel. Die Stadt war gezwungen, sich schnell umzuorientieren und sich als Zentrum der IT-Industrie und der hochtechnologischen Betriebe zu entwickeln. Antrieb des innovativen Wachstums war die Dortmunder Universität. Die Bergwerkhauptstadt wurde zur Stadt der IT-Fachleute.
Als Erinnerung an den ehemaligen industriellen Ruhm Dortmunds sind hier Museen der Zeche Zollern, der Kockerei Hansa und das Stahl-Museum Hoesch eröffnet worden.
Aber das wichtigste, wofür Dortmund bekannt ist ,ist Brauerei. Die Erlaubnis für die Produktion vom eigenen Bier erhielt die Stadt im Jahre 1293! Zurzeit befinden sich hier gleichzeitig sechs Bierbrauereien: Kronen, Thier, Stifts, Actien/Hansa, Union und Ritter. Deswegen kann man Dortmund wegen der Anzahl der Brauereien als Bierhauptstadt Europas bezeichnen. Eine Stadt mit solch einem Bierruf könnte nicht ohne ein eigenes Biermuseum existieren.
Brauerei-Museum Dortmund befindet sich in einer ehemaligen Maschinenhalle der Hansa-Brauerei, es wurde 1981 eröffnet
Es wird geraten, sich in Dortmund an den örtlichen Fußballclub „Borussia“ zu erinnern. Das Club-Stadion mit der Kapazität von ca. 80000 Zuschauern ist das größte in Deutschland.
Im historischen Zentrum blieb die Kirche des Heiligen Rinald aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Der während des Zweiten Weltkrieges stark zerstörte Dom zu Ehren des Schutzherren der Stadt wurde in den 1950-er wiederaufgebaut. Auch die Kirche des Heiligen Petrus aus dem 14. Jahrhundert wurde restauriert, wo ein belgischer Altar aus dem 16. Jahrhundert bewahrt wird.
Shoppen kann man auf dem Westenhellweg - der Einkaufsstraße mit Geschäften der Hauptkaufhäuser Deutschlands und Restaurants.