Die St. Fürst Wladimir-Kathedrale in Sewastopol ist eine Ruhestätte von 13 russischen Admiralen und Seeoffizieren, unter anderen von Nachimow, Lazarew, Kornilow. Das schwarze Marmorkreuz mit ihren Namen ist in der Krypta der Kathedrale zu sehen.
Die Kathedrale des Heiligen Apostelgleichen Fürsten Wladimir im byzantinischen Stil wurde 1888 gebaut. Ihre Wände sind mit goldenen und silbernen Ornamenten verziert, der Boden ist aus dem dunkelroten Carrara-Marmor gefertigt. Die den Kajütenfenstern ähnlichen, kleinen Rundfenster erinnern an die Verbindung der Kathedrale mit dem Meer. 1932 organisierte man dort Flugzeugwerkstätten, dann ein Lager. Nach dem Großen Vaterländischen Krieg war das Gebäude schwerbeschädigt. In den 1960er Jahren fing die Restauration an. Die Arbeiten laufen bis jetzt, aber die Gottesdienste finden schon statt. In der unteren Kirche gibt es eine Ausstellung, die über das Leben der Admirale und Geschichte der Kathedrale erzählt.