Das Kloster des Heiligen Georg, (russisch: Swjato-Jurjewski, Hl. Georg wird auch unter dem Namen Juri verehrt), ist einer der ältesten Klosterkomplexe Russlands. Das Kloster wurde in Weliki Nowgorod im 12. Jahrhundert gebaut, heutzutage gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das wunderschöne, imposante Kloster galt als das reichste spirituelle Zentrum des 14. und 15. Jahrhunderts. Der Fürst Jaroslaw der Weise hat dieses Kloster an der Wolchow-Quelle gegründet.
Heute kann man im Kloster des Heiligen Georg die altertümliche Kirche des Heiligen Georg den Siegesträger besichtigen. Sie wurde vom Baumeister Peter gebaut, dem ersten Meister, der in den altrussischen Chroniken namentlich erwähnt wurde. Im Kircheninneren sind einzigartige Fresken erhalten geblieben. Sehenswert ist auch die Kreuzerhöhungskirche, der 52 Meter hohe Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert, der Kapelle-Baldachin über der heiligen Quelle. Es lohnt sich, die Rundfahrt durch einen Spaziergang zum Wolchow-Ufer abzurunden: auf der gegenüberliegenden Flussseite sind Ruinen der Mariä-Verkündungs-Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert in der Rjurik-Wallburg zu sehen. Im Klosterladen wird das köstliche, frischgebackene Brot verkauft.