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Auferstehungs-Kloster, ein Zarenkloster

Das Auferstehungs-Kloster ist mit der Zarendynastie Romanow eng verbunden. Hier wurden im frühen 16. Jahrhundert die Ahnen von Michail Fjodorowitsch Romanow beigesetzt, der im 17. Jahrhundert den Zarenthron bestiegen hatte. Die Zarenfamilie erinnerte sich immer daran und spendete großzügig an das Kloster. Das größte Rätsel dieses Klosters ist sein Gründungsdatum, die angeblichen Daten liegen mindestens zweihundert Jahre auseinander. Ganz genau weiß man aber, dass seine erhaltenen Bauwerke aus den 1670er Jahren stammen.

Das aus weißem Stein errichtete Auferstehungs-Kloster sieht aus, als wäre es aus einem einzelnen Stein gemeißelt, weil seine sämtlichen Bauwerke durch Galerien miteinander verbunden sind. Die Fassaden wurden zum ersten Mal in Uglitsch mit grünen, glasierten Kacheln mit Abbildungen von Kriegsszenen und Tieren verziert. Das größte Bauwerk des Klosters ist die Auferstehungskathedrale, die durch Galerien mit der Hodegetria-Kirche und dem Refektorium verbunden sind. Heutzutage bilden die ehemalige Kathedrale, die Hodegetria-Kirche und der Glockenturm mit dem Refektorium quasi eine Linie auf dem Klostergelände und stellen ein einheitliches, majestätisches und elegantes Ensemble dar. Das Kloster wurde restauriert und funktioniert nach wie vor.

Gegenüber dem Kloster, auf der anderen Seite der Spassjaka-Straße erhebt sich die Kirche der Geburt von Johannes dem Täufer. Diese Kirche sollte abgetragen werden, um Platz für das Uglitscher Wasserkraftwerk zu schaffen. Man hat aber das Projekt geändert und das Wasserkraftwerk in einem anderen Ort gebaut: so wichtig war diese Kirche für die Kultur. Ihre Geschichte ist mit einem dramatischen Ereignis verbunden. Die Kirche hatte im späten 17. Jahrhundert der ortsansässige Kaufmann Tschepolossow, als Andenken an seinem verstorbenen kleinen Sohn, errichten lassen. Die Kirchenmauern sind goldgestrichen, die Fassade ist mit Stuckdekoration und bunten Kacheln verziert. Die Freitreppe hat sogar den russischen Maler Nikolai Roerich inspiriert, er hat das Bild, Uglitsch Freitreppe der Johannes-Kirche, gemalt. Die Kirche wird selten geöffnet, aber sie ist auch von außen sehenswert.

Anschrift
ul Akademika Oparina d 2 a
152615, Uglich
GPS Koordinaten
57.5257467, 38.309058
Telefon
+7 485 3222250
Öffnungszeiten
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