In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in Kostroma der Feuerwachturm gebaut. Er sah so eindrucksvoll aus, dass Zar Nikolaus der Erste, der der Stadt einen Besuch abgestattet hatte, davon ganz entzückt war. Vom 35 Meter hohen Feuerwachturm aus beobachtete ein Wachposten die Stadt. Sollte er einen Brand gesichtet haben, schlug er Alarm: er läutete die Glocke und ließ einen Luftballon steigen.
Der Feuerwachturm leistete 180 Jahre lang den Stadtbürgern seine Dienste und wurde erst 2005 „pensioniert“. In seinen Räumen befindet sich heute das Museum für Feuerlöschwesen. Seine Exposition berichtet über die Geschichte der Brandbekämpfung in der Wolgastadt. Der Kostromaer Feuerwachturm gehört zum Bauwerksensemble des Susanin-Platzes und ist der höchste Punkt der Stadt. Das einzigartige Gebäude steht unter dem Schutz der UNESCO.