Der Tschitaer Dazan ist die Hauptsehenswürdigkeit von Tschita und ein buddhistisches Heiligtum. In der tibetischen Sprache lautet sein Name Damba Braibunling, was übersetzt bedeutet „Ort, wo der Reis von Buddhas Lehre zusammengetragen wird“. Der Aufbau des Tschitaer Dazans begann 2002. Sieben Jahre später wurde aus Ulan-Ude das zwei Meter hohe Standbild des Siddhartha Gautama hierher gebracht, sowie die Messinglöwen und ein rituelles Räuchergefäß Opfergefäß. Der Dazan wurde 2010 eröffnet.
Der Tschitaer Dazan ist ein Pilgerort für Buddhisten, er wird auch von den Touristen gerne besucht. Im funktionierenden Tempel mit traditionellen buddhistischen Wandmalereien werden regelmäßig buddhistische Gottesdienste, Churals, abgehalten. Die einheimischen Astrologen und Lamas können jedem eine astrologische Voraussage erstellen, eine Beratung oder buddhistische Riten durchführen. Besonders auffallend sind religiöse Bauten, Stupas und Gebetsmühlen, die sich auf dem Gelände des Dazans befinden. In einer dazugehörenden Gaststätte werden leckere Buus serviert (ein traditionelles burjatisches Gericht, Teigtaschen mit gehacktem Fleisch, die im Wasserdampf gegart werden). 2013 kam hierher der olympische Fackellauf Sotchi 2014. Die Lamas haben allen Teilnehmern hellblaue Chadaki, lange Seidenschale, geschenkt, die Gastfreundlichkeit, Himmel und Langlebigkeit symbolisieren.