Der Botanische Garten der Moskauer Universität „Apotheker Garten“ wurde in Moskau von Peter I. im Jahre 1706 gegründet. Laut der Legende pflanzte hier der erste russische Kaiser einen Tannenbaum, eine Fichte und einen Lärchenbaum, der übrigens heute noch da steht. Als „Apotheker Garten“ wurde der Garten genannt, weil hier ursprünglich geplant war, nur Arzneipflanzen zu pflanzen.
Der heutige Apotheker Garten, der noch einige Merkmale aus dem 18. Jahrhundert hat, ist eine wahre Oase der Ruhe mitten in der Hauptstadt! Im kleinen Park gibt es ein Dendrarium, es sind Nadel- und Heidehügel angelegt, eine Palmenorangerie und ein winziger Streichelzoo mit Schildkröten und Katzen, die man für Nachkommen der Zarenkatzen aus der Zeit des Peters I. hält, sind geöffnet. Viele Gartenbäume leben schon sehr lange, ihr Alter liegt bei 250-300 Jahren! Im Frühling und im Sommer kommen die Stadteinwohner hierher, um die ungewöhnlichen Blumenbeete zu bewundern. Tulpen von unglaublichen Farben, grelle Narzissen, schicke Fliederbüsche, Kamille und Hortensie – die Anzahl der Blumenarten erstaunt einen in der Tat! Die schattigen Alleen und Bänke laden zum Ausruhen ein, der malerische mit Wasserlinse bewachsene Teich lockt einen jeden an, um schöne Fotos zu machen. Nebenbei gesagt ist der Instagram-Account des Apotheker Gartens einer der meist populären unter den Botanischen Gärten. Der Apotheker Garten ist von trendigen Restaurants und Cafés umgeben, wo man unter anderem Kuchen, traditionelle Moskauer Salate und andere leckere Speisen auskosten kann. Eines der Cafés ist sogar speziell für Kinder ausgerichtet – mit einem Spielplatz und Workshops, extra für die Kleinen.