Das Hohe-Petrowski-Mönchkloster am Ufer des Flusses Neglinnaja wurde zum ersten Mal 1377 erwähnt. Man vermutet, dass die Gründer des Klosters, sowohl Iwan Kalita, als auch Dmitri Donskoi sein können. Das Kloster wurde mehrmals dank den Spenden von den Zaren Wassili III., Alexej Mikhailowitsch, Peter I. umgebaut. Zu Sowjetzeiten wurde das Kloster geschlossen.
Das Architekturensemble des Hohe-Petrowski-Klosters besteht aus sieben Tempeln und umfasst fast das ganze Areal auf der Petrowka-Straße. Aber über diesen atmosphärischen Ort weiß kaum jemand etwas, und deswegen wurde es im Volk „das Unsichtbare“ genannt. Seit 1923 befand sich im Hohe-Petrowski-Kloster eine der größten Geheimkongregationen in der UdSSR. Erst seit 2009 finden im Kloster die Dienste wieder statt. Heutzutage sind hier Sobor Petra Mitropolita (der Dom des Metropolinen Peter) des 16. Jahrhunderts, sowie einige Kapellen, Kirchen und Tempel des 16-19. Jahrhunderts zu sehen. Unter den Klosterreliquien sind die Monstranz mit dem Teil des Heiligen Kreuzes und die Ikone des Heiligen Hierarchs Peter mit dem Teil derReliquien des Heiligen. Dieses ruhige Kloster im Zentrum Moskaus zieht nicht nur die Pilger, sondern auch die religionsfremden Menschen an.