Basilika St. Lambertus ist die älteste der erhalten gebliebenen Kirchen Düsseldorfs. Der Grundstein der Kirche wurde 1288 gelegt, als Herzog Adolf von Berg in der Schlacht von Worringen seinen Rivalen Siegfried von Westerburg, Erzbischof von Köln, vernichtend geschlagen hatte. Die Einwohner von Düsseldorp (wie die Siedlung damals hieß) halfen dem Grafen. Zum Dank für die tatkräftige Hilfe der Düsseldorfer Bürger erhob er den kleinen Ort an der Düssel zur Stadt. Und damals galt eine Kirche aus Stein als ein unabdingbares Element einer Stadt.
Der Aufbau der Kirche nahm mehr als 100 Jahre in Anspruch. Ursprünglich wurde die Kirche 1394 zu Ehren der Gottesmutter Maria geweiht. Aber der ausdrücklich katholische Name der Basilika kam den Einwohnern der durchaus protestantisch geprägten Region nach der Reformation unheimlich fremd vor. Im Jahr 1805 wurde die Kirche zu Ehren des Heiligen Lambertus eingeweiht, dessen Reliquien hier aufbewahrt sind.
Zehn Jahre danach wurde der Turm von St. Lambertus in Brand gesetzt, der vom Handwerker Joseph Wimmer gelöscht wurde, der gerade in der Nähe sein sollte. Nun zeugt die nicht weit von der Basilika entfernt gelegene Josef-Wimmer-Gasse von Wimmers Heldentum. Beim Neuaufbau des Turms wurde feuchtes Holz benutzt, deshalb neigte die Turmspitze immer mehr zur Seite. So steht sie nun – abgelenkt und reizend.