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Garmisch-Partenkirchen: Zugspitze, Geschichten aus der Bibel, und eine Flasche Schnaps

Seit den 4. Olympischen Winterspielen im Jahre 1936 sind weniger als hundert Jahre vergangen, und Garmisch-Partenkirchen wurde das modernste Skigebiet in Deutschland. Aber das Leben ist nicht nur durch den Schnee in den bayerischen Alpen und Skifahren bestimmt. Im Sommer ist in den Bergen die Zahl der Menschen nicht weniger: das Wanderwegenetz und Bahnen wirken wie ein Magnet für Liebhaber von Wanderungen. Also ist dieser heilklimatische Kurort mit fabelhaft frischer Luft und zauberhaften Landschaften nie leer.

Die Geschichte des modernen Resorts begann in der Römerzeit. Es ist bekannt, dass im Jahre 15 n. Chr. an der Handelsstraße von Venedig nach Augsburg die Siedlung Partanum entstand, die später zu Partenkirchen umbenannt wurde. Ihre Hauptstraße - Ludwigstraße - wiederholt die Umrisse einer alten Römerstraße. Garmisch erschien auf der Karte 800 Jahre später als Partenkirchen. Die Historiker glauben, dass die germanischen Stämme Germaneskau gegründet haben (Deutsche Region), um die Kontrolle über den westlichen Teil des Tales zu halten. Aufgrund dieser Region “entstand” Garmisch.

 Der Europäische Adel hat die Siedlung Garmisch-Partenkirchen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erst geschätzt, als hier die Eisenbahn gebaut wurde. Man begann diese Region wegen der sauberen Luft und der Schönheit der Berglandschaft häufiger zu besuchen. Im Jahre 1935, ein Jahr vor den Olympischen Winterspielen, wurde beschlossen, die zwei Siedlungen zu kombinieren, um sie in ein Skigebiet zu verwandeln. Die Vereinigung war gegen den Willen der Anwohner, die sich immer einander entgegengesetzt hatten. Bis jetzt ist ein spürbarer Unterschied in den Traditionen und dem Dialekt, und sogar in der Architektur vorhanden: die Häuser in Garmisch sehen moderner aus, und die gepflasterten Gassen, und die mittelalterlichen Häuser von Partenkirchen, die mit Gemälden von biblischen Szenen dekoriert sind, weisen auf die Vergangenheit hin. Eine weitere interessante Tatsache ist, dass es bis vor kurzem keine Ehen zwischen den Bewohnern von Garmisch und den Bewohnern von Partenkirchen gab.

Doch dies alles verhinderte nicht, dass sich das kombinierte Resort erfolgreich entwickelte. Heute gibt es hier Bahnen beliebiger Komplexität, regelmäßig wurden Wettbewerbe im Wintersport in verschiedenen Größen durchgeführt, es verfügt über mehrere Skischulen. Garmisch-Partenkirchen wird von der Zugspitze dominiert – das ist der höchste Berggipfel Deutschlands, dessen Höhe etwa 3 km Beträgt! Aber man besucht das Resort nicht nur für den Skisport. Das ganze Jahr über kann man sich im Kurzentrum behandeln lassen und in den wärmeren Monaten auch Berge bezwingen. Die örtliche Landschaft ist mit Wanderwegen, Radwegen und einem Netz von Seilbahnen durchsetzt. Zu jeder Zeit des Jahres ist die Partnachklamm beeindruckend, die ein Gebirgsfluss durchströmt. Eine Reise mit der Zahnradbahn zur Zugspitze ist auch ein Vergnügen.

Garmisch-Partenkirchen ist für seine eigenen Biersorten berühmt. Hier befindet sich der höchstgelegene Biergarten von Deutschland – die Zugspitze Gipfelalm Lodge, der auf dem berühmten Berg liegt. Die Liebhaber der stärkeren Getränke sollten das Kloster Ettal besuchen, das im Dorf mit dem gleichen Namen liegt: hier werden unglaublich leckere Kräuterliköre zubereitet. Beliebte Nahrungsmitteln sind Bayerische Würste, die hier mit den Händen gegessen werden. Noch eine eindrucksvolle Spezialität ist gebratener Schweinebraten, der mit Knödeln serviert; das sind aus Mehl und Kartoffeln zubereitete Kugeln, die im Wasser gekocht oder gedünstet werden. Diesen traditionellen bayerischen Leckerbissen kann man in vielen lokalen Restaurants finden. Eine weitere Möglichkeit der Freizeitbeschäftigung in der Stadt ist Einkaufen. Auf der Ludwigstraße befinden sich zahlreiche Geschäfte - von kleinen Geschäften bis zu Boutiquen mit modischer Kleidung und Geschäfte mit Sportgeräten. Das Bummeln durch diese Geschäfte ist ein wahres Vergnügen. Kurz gesagt ist Garmisch-Partenkirchen ein bezaubernder Ort, der jeden Touristen zu einem Zustand geistiger Harmonie führt. Also es ist nicht unbedingt nötig ein Liebhaber von Skifahren zu sein, um die Panorama-Blicke auf die Zugspitze, ein Glas Bier auf dem Gipfel, kleine Wanderungen auf einer gepflasterten Straße mit bemalten Häusern und Ausflüge zum nahegelegenen Oberammergau und dem Kloster Ettal genießen zu können.

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