Als Schwarze Madonna wird in der religiösen Kunst und Marienverehrung ein Bild oder die Statue von Madonna bezeichnet, deren Gesicht aus unbekannten Gründen abgedunkelt ist (obwohl meistens wird angenommen, dass es mit der Zeit und durch Nebelkerzen abgedunkelt wurde). Mit den heiligen Gesichtern, als auch mit ihren Reliquien, werden oft verschiedene Wunder verbunden. Und die schwarze Madonna Altötting - ist keine Ausnahme. Die Legende besagt, dass im Jahre 1489 die Statue der Madonna, geschnitzt aus Lindenholz, in das Leben des Körper des scheinbar leblosen Kindes zurück kehrte, das für ertrunken gehalten wurde. Seitdem kommen jedes Jahr Hunderttausende von Katholiken zur Muttergottes, um vor ihr zu knien und zu beten. Die Wallfahrt zur Schwarzen Madonna machten auch erste Gesichter der katholischen Welt. Insbesondere besuchte Altötting Johannes Paul der II im Jahre 1980. Und nach dreißig Jahren war hier auch Papst Benedikt XVI - ein Eingeborener dieser Orte.
Aber die Stadt ist nicht nur wegen der Schwarzen Madonna und der damit verbundenen Wunder bekannt. Sie verfügt über eine Geschichte, um die sie die meisten Großstädte beneiden könnten. Altötting wurde im IX Jahrhundert von den Söhnen von Karl dem Großen gegründet. Wenig später wurde hier Abbey entstanden. Der Enkel von Karl dem Großen Karlmann, der König von Bayern, regierte sein Reich gerade aus Altötting. Hier ist er auch begraben. DieGnadenkapelle genoss die ständige Aufmerksamkeit der Herrscher von Bayern. Die Herzen der fast allen Königen von Bayern - vom frühen Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts - wurden in der Kapelle begraben. Wahrscheinlich wird Altötting auch deswegen das Herz Bayerns genannt.
In Altötting dominiert natürlich die bayerische Küche. Die Restaurants servieren Gerichte aus Schwein mit Sauerkraut, man kann auch Brezeln mit dem lokalen Käse "Obatzer" und ein Stück der lokalen Aspik “Sulz” essen. Dabei kann man natürlich auch Bier trinken. Aber es gibt einige gastronomische Eigenschaften. Die Stadtbesichtigungen der Päpste haben ihre Spuren hinterlassen. Im hoteleigenen Restaurant Plankl (Hotel Plankl) ist ein Gericht wie “Steak Schweizer Garde” zu finden (Schweizer Garde bewacht Päpste des 15. Jahrhunderts). Das ist ein saftiges Rindersteak mit Zwiebeln, Senf und Kräuter. Ein anderer Kultort der Stadt ist das historische Hotel “Zur Post” mit einem ausgezeichneten Restaurant, wo Wolfgang Amadeus Mozart und bayerische Herrscher der Wittelsbacher waren.
Altötting ist das spirituelle Herz von Bayern. Die majestätische Kapelle mit der Schwarzen Madonna und den vielen Pilgern geben der Stadt Feierlichkeit und Einzigartigkeit. Ein Spaziergang durch die ruhigen Straßen und Wasser Läppen der alten Mühle ergänzen nur Ihre Eindrücke vom Leben in der Region. Die Besuche der gemütlichen Restaurants werden für eine lange Zeit in Erinnerung bleiben. Es macht nichts, dass Mozart und Päpste nicht alle von denen besuchten. Diejenigen, die ohne ihre Aufmerksamkeit blieben, sind nicht schlechter als die meisten beworbenen Einrichtungen von Altötting.