Seit dem XIX. Jahrhundert gilt der Hauptbahnhof von Wolgograd als eines der bekanntesten und geehrtesten Symbole der Stadt. Während des Großen Vaterländischen Krieges wurde der Hauptbahnhof vollständig zerstört. Er ist mehrmals im Besitz der Sowjets oder Deutschen gewesen und nach dem russischen Sieg in der Schlacht von Stalingrad sind nur noch die Grundmauern und Bruchstücke der Wände von ihm übrig geblieben. In dieser Zeit ist ein lustiges Denkmal – Fontäne „Barmalej“ vom Bahnhofplatz verschwunden. Vor dem Krieg nannte man es „Kinder“ oder „Krokodil“.
Die Entscheidung über den Wiederaufbau des Wolgograder Bahnhofs wurde schon 1943 getroffen. Er wurde auf dem alten Fundament schnell wieder aufgebaut. Der Bahnhof im Stil des Stalin-Empires wurde in den frühen 50-er Jahren des XX. Jahrhunderts voll funktionsfähig. Vor dem Haupteingang befindet sich das Werk eines Bildhauers, das dem Sieg und den Soldaten, die Stalingrad verteidigten, gewidmet ist. Und im Jahre 2013 wurde die Fontäne „Barmalej“ auch wiederaufgebaut.