Noch 1825 erklärte der kommandierende Admiral der Schwarzmeerflotte S. Greig sein Vorhaben, die St. Wladimir-Kathedrale in Chersones zu bauen, da, wo 988 der Fürst Wladimir getauft wurde. Aber die Idee verwirklichte man nicht sofort. Im Zentrum Sewastopols begann man eine andere Wladimir-Kathedrale zu bauen, darauf bestand Admiral Lazarew. Jetzt ist es eine bekannte Wladimir-Admiralitätskathedrale, die zur Ruhestätte von Admiralen und Seeoffizieren wurde.
Zur Idee, eine Kathedrale auf der historischen Stelle zu bauen, kam man zurück, als 1827 im Zentrum von Chersones das Fundament einer alten Kirche ausgegraben wurde. Die Historiker vermuteten damals, dass gerade hier der Fürst Wladimir das Christentum angenommen hatte. Aber erst 1861 in Anwesenheit des Imperators Alexander II. wurde auf dem alten Fundament die künftige St. Wladimir-Kathedrale angelegt. Die Kathedrale im neubyzantinischen Stil war 1892, dank der Volksspenden fertig. Es wurden die Gebeine vom Heiligen Fürsten Wladimir aus St. Petersburg übergeben. Zurzeit ist sie die größte Kathedrale von Sewastopol. 1924 war sie ein Museum geworden. 1944 sprengten die deutschen Truppen die Kathedrale vor ihrem Rückzug aus Sewastopol in die Luft. Man begann sie in den 1990er Jahren wiederaufzubauen. Die Restauration läuft bis jetzt.