Im 13. Jahrhundert hatte Fürst Wassili Jaroslawitsch am Ufer des Flusses Saprudnja die Fjodorowskaja Ikone der Gottesmutter entdeckt und befahl, an dieser Stelle ein Kloster zu errichten. Schon im 17. Jahrhundert wurde hier die Erlöser-Kirche an Saprudnja erbaut, die bis heute steht.
1760 wurde ins Erlöser-Kloster an Saprudnja das Kostromaer Priesterseminar verlegt. Hier entstanden Hörsäle, Bibliothek und Wohnräume. Nach der Revolution 1917 wurden alle traditionellen Kirchenfeste im Kloster abgeschafft. Die Hauptkirche wurde aber nie geschlossen. Ein richtiges Kirchenleben war hier erst 1991 wieder möglich. Vom besonderen Interesse für Pilger ist das nicht von Menschenhand geschaffene Bildnis Christi, das in der Kirche aufbewahrt und auf das 13. Jahrhundert datiert wird.