Die Geschichte des Schtscheglowski Gottesmutter-Männerklosters fing im frühen 19. Jahrhundert an, als am Stadtrand von Tula das Erzbischofshaus gebaut wurde. Ein halbes Jahrhundert später hatte ein Moskauer Kaufmann Geld für den Bau des Klosters neben diesem Haus gespendet.
1860 wurde die Kathedrale angelegt, die der Ikone der Stillenden Gottesmutter geweiht wurde, später entstand die Mariä-Entschlafens-Hauskirche, etwa zehn Jahre später wurde hier das Kloster gegründet. Es hat den Namen Schtscheglowski bekommen, weil es sich neben dem Verhau Schtscheglowski befand. Durch die Eröffnung des Klosters inspiriert, nahm einer der Bauarbeiter das Mönchtum an, ging nach Athos und brachte die Gebeine einiger Heiligen, ein Partikel des Steines vom Christi Grab und andere Heiligtümer mit. Das Kloster florierte und versorgte sich selbst, dank der Bäckerei, Imkerei, Fischteichen und dem Gemüsegarten. Nach der Revolution 1917 wurde das Kloster geschlossen, seine Heiligtümer gingen verloren. 1991 wurde das Kloster der Kirche zurückgegeben. Heutzutage darf man es besuchen. Besonders viele Besucher gibt es hier im Spätfrühling und im Sommer, wenn sich das Klostergelände in einen Blumengarten verwandelt.