Die Nikolaus-Kathedrale, (russisch: Swjato-Nikolski sobor), von Kislowodsk ist eine helles Gotteshaus mit goldenen Kuppeln. Die erste hölzerne Kirche wurde hier 1803 erbaut. 80 Jahre später wurde sie durch die große Kathedrale aus Stein ersetzt. Das war ein echtes Kunstwerk: für die Wandmalereien wurden bekannte russische Maler engagiert: W. Polenow, Brüder Wasnezow und andere. Hier sang der berühmte russische Bassist Fjodor Schaljapin, hierher kam zu feierlichen Gottesdiensten alles, was Rang und Namen hatte.
Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde die Nikolaus-Kathedrale gesprengt. Statt des Gotteshauses wurde das Lenin-Denkmal auf dem Platz gesetzt. Erst 1991 begann der Wiederaufbau der Kathedrale, welcher über 17 Jahre dauerte. Heute ist die Nikolaus-Kathedrale ein Zentrum des kulturellen und religiösen Lebens von Kislowodsk. Sie betreibt eine Sonntagsschule, eine Pilger-Anlaufstelle, Gottesdienste werden regelmäßig abgehalten. Sie ist das Hauptgotteshaus der Stadt, sowohl von Einheimischen als auch von Touristen beliebt und verehrt.