Der Name des Parks Monrepos bedeutet, aus dem Französischen übersetzt; meine Ruhe, meine Erholung. Dieser Felsen-Landschaftspark liegt in der Bucht Saschtschitnaja des Wyborger Meerbusens. Hier stehen die ursprüngliche Natur Kareliens und die von Menschenhand geschaffenen Werke, (Häuser, Pavillons, kleine Brücken, Statuen), nebeneinander.
Vor dem 18. Jahrhundert befanden sich am Gelände des heutigen Parks Monrepos wirtschaftliche Nutzungsflächen. Die Umwandlung begann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als der Kommandant von Wyborg Pjotr Stupischin hier seine Sommerresidenz Charlottental bauen wollte. Die Erben von Stupischin wollten diese Residenz nicht, und das Landgut ging an den Statthalter von Wyborg, den Prinzen von Württemberg, über. Er hatte diese Residenz Monrepos genannt, hatte sie erweitert und den Park verschönert.Der zentrale Platz im Parkensemble gehört dem Herrenhaus, einem im frühen 19. Jahrhundert gebauten Gebäude aus Holz, mit einem Portikus und vier Säulen. Neben dem Haus gibt es einen hölzernen Bibliotheks-Flügel. Das Haupttor ist eine moderne Kopie des neogotischen Tors aus den 1830er Jahren. Im Nordteil des Parks Monrepos liegt die Insel Ludwigstein, zur Hälfte von einem Granitfelsen eingenommen. Auf der Insel befinden sich eine neogotische Kapelle, die Meduse-Grotte, eine Anlegestelle, ein Tor und mehrere Steintreppen. Weitere auffällige Objekte des Parks sind kleine, chinesische, fächerförmige Brücken, eine Einsiedler-Holzhütte, (ein hexaedrisches türloses Pavillon), Neptun-Tempel, (ein antikes Pavillon), eine Tee-Gartenlaube, von der aus sich eine Panoramaaussicht auf die Bucht öffnet, mehrere Skulpturen. In einigen Stellen des Parks kann man Megalithen sehen, riesige behaute Steinblöcke.