Der Aufbau des Kurparks in Kislowodsk begann 1823 unter Aufsicht des Generals A. P. Jermolow. Exotische Bäume und Pflanzen wurden hierher gebracht, Wege wurden angelegt. Später wurde hier die Narsan-Galerie errichtet, ein stilvolles Gebäude im gotischen Stil, wo man unter einem Dach das Heilwasser trinken und sich ausruhen konnte. Der Park wurde mehrmals erweitert und umgestaltet, nach und nach wurde er zum größten und schönsten von Menschenhand geschaffenen Park, nicht nur in Russland, sondern auch europaweit.
Heute besteht der Kurpark von Kislowodsk aus drei Teilen: Berg-, Mittel- und Unteren Park. Er erstreckt sich zwischen den malerischen Täler und Berghängen und stellt eine vollkommene Landschaftskomposition dar. Seine volle Pracht kann man schätzen, indem man ihn aus der Höhe betrachtet: über dem Park ist eine Seilbahn gespannt, von der aus man die besten Blicke genießen kann. Ende des 19. Jahrhunderts wurden im Park Kurpromenaden angelegt: diese unterschiedlich anspruchsvolle Routen sollen Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen helfen. Hier kann man auch ganz einfach neben dem schneeweißen Säulengang sitzen, sich die Lermontow-Promenade mit den kleinen Brücken über dem Fluss Olchowka ansehen und im Kiefer-Wäldchen die wunderbare, heilende Luft einatmen.