Seine Existenz verdankt das Entschlafens-Kloster der Gattin des Fürsten Wsewolod Bolschoje Gnesdo Maria, (sie hatte ihrem Gemahl 12 Kinder geschenkt). Auf ihren Wunsch wurde im Jahre 1200 mit dem Bau des Klosters begonnen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden hier Großfürstinnen und Fürstentöchter bestattet. Im 15. Jahrhundert hatten Mongolen das Kloster zerstört, aber im 16. Jahrhundert wurde es mit Unterstützung der Moskauer Zaren wiederaufgebaut. Im 19. Jahrhundert wurden unter Obhut des Klosters ein Krankenhaus und eine Schule für Mädchen aus armen Familien eröffnet. 1923 wurde das Kloster geschlossen, es wurde erst 1992 wieder geöffnet.
Die Mariä-Entschlafens-Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert ist durch ihre erhaltenen Fresken bekannt, welche auf das Jahr 1648 datiert werden. Sie wurden vom Moskauer Artel des Meisters Mark Matwejew geschaffen. Dank diesem Artel kann man hier Bildnisse vieler Fürsten von Wladimir-Susdal sehen. 1789 wurde auf dem Fundament der uralten Johannes-Kirche die Kirche der Gottesmutter von Kasan errichtet.