Der Palast „Kitschkine“ verbirgt sich unter den Zypressen des Ai-Todor-Kaps nicht weit von Jalta entfernt. Dieser bescheidene Palast im orientalischen Stil wurde 1913 für den Fürsten Dmitri Romanow erbaut. Ein Jahr zuvor hatte er ein winziges Sommerhaus „Ai-Nikola“ gekauft, das sich am Rande eines steilen Felsens befand. Als der Palast fertig gebaut wurde, hat der Fürst ihn „Kitschkine“ genannt, was auf Tatarisch „klein“ heißt. Der Blickfang am Palast ist ein minarett ähnliches Türmchen.
Trotz seiner unseriösen Ausmaße ist der Palast „Kitschkine“ eines der schönsten Bauwerke auf der Halbinsel Krim. Während seiner Errichtung hat man im Fels eine Treppe eingeschlagen. Sie führte an Pavillons und geheimen Grotten zum Meer, zu einem kleinen privaten Strand. Nach der Revolution 1917 ereilte den Palast das gleiche Schicksal wie viele andere, er wurde zum Sanatorium umfunktioniert. Später befand sich in ihm eine Herberge. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde das Anwesen restauriert und in zwei Teile eingeteilt. In einem Teil wurde das Hotel „Kitschkine“ eröffnet, im anderen wurde das Museum „Sommerresidenz des Fürsten Romanow“ untergebracht, das für jedermann zugänglich ist.