„Ganina Jama“ - ein düsterer und trauriger Ort. Genau hier fand die erste Bestattung der Mitglieder der Zarenfamilie der Romanows statt, die in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli des 1918 Jahres ermordet wurden. Es ist bekannt, dass die Bolschewiki bereits in der darauf folgenden Nacht die Leichen an einem anderen Ort versteckten, doch die „Ganina Jama“ blieb ein Wallfahrtsort von Verehrern der letzten Romanows.
Die Bezeichnung „Ganina Jama“ - verfügt über eine Erläuterung. Hier befand sich einst ein Erzbergwerk, welches in Besitz eines Goldsuchers mit dem Spitznamen Ganja gewesen ist. Als er das Erzbergwerk verwarf, wurde es als „Flurname Vier Brüder“ genannt, da die Gegend nun angeblich vier Brüdern gehören würde. Doch parallel zu dieser wurde auch die alte Bezeichnung immer noch verwendet. Bereits zu unserer Zeit, am 1. Oktober des Jahres 2000, wurde hier ein Mönchskloster im Gedächtnis an die letzten Romanows gegründet. Dies war eines der jüngsten Klöster in Russland. Seine offizielle Bezeichnung – Kloster der Heiligen Zaren-Märtyrer. Auf seinem Territorium kann man ein Flurkreuz im Gedenken an die Romanows und das Bergwerk, wohin die Leichen gekrönter Personen nach ihrer Erschießung geworfen wurden, sehen.