Das Fort № 11 wurde 1882 dem Verteidigungssystem von Königsberg hinzugefügt. Am Anfang erhielt es den Namen „Seligenfeld“,, aber 10 Jahre später wurde es nach dem aristokratischen Geschlecht von Dönhoff umbenannt. Die Aufgabe dieses Forts war es, die Eisenbahn nach Insterburg zu beschützen. Aber dem Ansturm auf Königsberg hielt dieses mit Wasser umgebene Fort kaum einen vollen Tag stand. In der Nachkriegszeit verwendete man seine Räumlichkeiten zur Aufbewahrung von erbeuteten Kriegswaffen.
2014 ging das Fort № 11 vom Verteidigungsministerium in den Besitz einer privaten Verwaltungsgesellschaft über. Sie renovierte das Gebäude und pumpte von dort das Wasser ab. Während dieser Arbeiten entdeckte man hier einen einzigartigen 150-Jahre-alten Aufzug zur Beförderung von Granaten, sowie andere interessante Mechanismen, die jetzt von Touristen bestaunt werden können. Zurzeit finden neben den Führungen auch Bogenschieß- und Angelwettbewerbe statt. In naher Zukunft plant man hier auch eine Werkstatt des preußischen Handwerks und ein Militärmuseum einzurichten, sowie diverse Attraktionen anzubieten.