Das Männerkloster von Danilow steht am rechten Moskwa-Ufer und wurde 1560 von Alexander Newskis Sohn, dem Fürsten Daniil erbaut. In den 1920-er wurde das alte Kloster geschlossen und es beherbergte eine Sammelstelle des Innenministeriums der UdSSR. Ungefähr zur gleichen Zeit wurden vom Danilow-Glockentrum ca. 18 Glocken heruntergenommen. Vor dem Umschmelzen hat sie der amerikanische Diplomat Charles Crane gerettet. Dank seiner Mitwirkung wurden die Glocken über den Ozean gebracht und in der Harvard University montiert.
Wiederbelebt wurde das Danilow-Kloster 1983. Seitdem finden hier die Sitzungen des Heiligsten Synods statt. Auf dem Klostergelände steht die sehenswerte restaurierte Kirche der Sieben Heiligen Väter aus dem 17.-19. Jahrhundert mit einer komplizierten Mischarchitektur. Außerdem lohnt es sich, sich die Dreifaltigkeitskathedrale des 19. Jahrhundert im Stil des Moskauer Empires und die mehrstufige Kirche und gleichzeitig einen Glockenturm von Simeon Stolpnik aus dem 18, Jahrhundert im Barockstil anzuschauen. Und selbstverständlich ist es wichtig, das Läuten der 18 Glocken zu hören, die von den USA wieder an das Danilow-Kloster 2008 zurückgegeben wurden. Vor einem Jahrhundert genoss ihr Läuten der zukünftige Nobelpreisträger Iwan Bunin.