Das Wallraf-Richartz-Museum verdankt seine Existenz den Leuten, deren Namen in seiner Bezeichnung verewigt wurden. Ferdinand Franz Wallraf war amtierender Rektor der Universität zu Köln von 1793 bis 1796. Im Zeitraum der französischen Okkupation rettete er mehrere Kunstwerke, die er später seiner Heimatstadt übergab. Der Mäzen Johann Heinrich Richartz stiftete Geldmittel für den Bau des Gebäudes, wo die wertvollen Exponate ausgestellt wurden.
Heute gibt es im Museum eine der besten Sammlungen der mittelalterlichen Malerei weltweit. Das Prunkstück der Sammlung ist das Bild von Stefan Lochner «Gottesmutter in der Rosenlaube». Außerdem auch gibt es hier Kunstwerke von Rubens, Jordaens, Rembrandt, von deutschen Romantikern, Gravüren von Leonardo da Vinci und Dürer. Die Werke von Impressionisten, darunter auch Manet, Monet, Renoir, Pissarro, Sisley, Van Gogh, Cezanne und Gauguin, ist da vertreten.