Das wichtigste religiöse Bauwerk in Münster ist die St. Paulus Kathedrale des Bistums Münster, die unter dem Namen „ Der St. Paulus-Dom“ bekannt ist. Es ist die dritte Kirche, die man an dieser Stelle errichtet hatte. Die erste Kirche nicht weit des Klosters entfernt hat der heilige Liudger im 8. Jahrhundert gebaut. Man hat die Überreste der Fundamente unter der Galerie und im Friedhof der heutigen Kathedrale gefunden. Über die Bauzeit des zweiten Dom, der als Ottonischer Dom (genannt nach dem Namen der damaligen herrschenden Dynastie) bekannt ist, gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Anschließend der dritte Dom, der bis heute existiert, wurde im Jahre 1225 gebaut. Die Bauarbeiten des Dom dauerten ungefähr 40 Jahren. Der erste und dritte Dom existierte nebeneinander mehr als ein Jahrhundert, Jedoch wurde der Ludger-Dom inzwischen im Jahre 1377 abgerissen
Während der Jahrhunderte ist die St.- Paulus Kathedrale immer wieder umgebaut und aufgebaut geworden. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kathedrale stark beschädigt, aber im Jahre 1956 hat man sie wieder restauriert. Es ist unmöglich alle Schätze der Kathedrale durchzuzählen. Aber am meisten ist bei den Touristen die Astronomische Uhr beliebt, die zwischen 1540-1542 eingesetzt wurde. Diese ist die zweite Version der Uhr. Die erste Uhr wurde im Jahre 1534 von den Anabaptisten zerstört. Das Wunderwerk des Mittelalters zeigt nicht nur die Zeit, sondern auch die Phasen des Mondes, die Position der Planeten und geht bis in das Jahr 2071. Die Figuren auf der Uhr sind keine einfachen Dekorationen. Jede Stunde bläst ein mechanischer Mann auf der Trompete und die nachbarliche weibliche Figur schlägt die Glocke. Der Tod zählt alle fünfzehn Minuten und gleichzeitig dreht der neben stehende Chronos die Sanduhr. Und jeden Tag mittags (Sonntags und an Feiertagen um 12:30 Uhr) kann man während des melodischen Glockenspiels den Umgang der Heiligen Drei Könige um die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind beobachten. Ebenfalls einen Besuch wert ist die Domkammer, wo die einzigartigen Kunstwerke der Goldschmiede und Textilwaren aufbewahrt sind.