St. Marien bzw. die bedeutende katholische Kirche der Stadt ist mit den zwei 65 Meter hohen Spitztürmen leicht zu erkennen. Die Kirche wurde in Hof im Jahre 1864 errichtet. Das Kircheninterieur wurde im Neugotik-Stil beibehalten, was mit den hohen Bögen mit gerippten Decken und Glasmalereien aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts veranschaulicht wird. Als Stolz der Kirche gilt die Orgel, die im Jahre 1885 erbaut wurde. In der Kirche finden regelmäßig Klassikkonzerte aber auch Religionsmusik-Konzerte statt.
Die St.Marien-Kirche befindet sich in dem Herzen der Hofer Altstadt. Von dort aus beginnt die breite Fußgängerstraße, die zum sogenannten Hofer Handelsbezirk führt. Auf den beiden Seiten der Straße befinden sich zahlreiche kleine Läden, Kaufhäuser, Cafes und Restaurants. Im Oktober bzw. um die Internationalen Hofer Filmtage wird in der Straße ein roter Teppich ausgelegt. Im Sommer finden dort verschiedene Stadtmessen statt. Außerdem sind dort die sogenannten «Hofer Wärschtlamänner» zu sehen. Sie sind nämlich die mobilen Wurstverkäufer, die in Hof bereits seit dem Jahre 1871 existieren. Heute dient und gilt dieser Beruf als eine Art von Sehenswürdigkeit Hofs. Der Hofer Wärschtlamo bietet gerne den Passanten an, «Wienerla» (Wiener Wurst) oder «Debreziner» (scharfe Paprikawurst) und das Stück «Bredla» (Brörchen) dazu zu probieren.