Das Schloss Ehrenburg und der Schlosspark sind am Fuße des Hügels Festungsberg gelegen, auf dem die berühmte Veste Coburg steht. Das Schloss wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts an der Stelle eines Franziskaner Klosters gebaut und sofort wurde zum Sitz der Herzöge von Sachsen-Coburg, die hierher von der Veste Coburg umgezogen sind. Ende des 17. Jahrhunderts, nach einem Brand, wurde das Schloss im Barockstil umgebaut. Im 19. Jahrhundert erschien die gotische Fassade, die bis heute erhalten geblieben ist. Dank ihm ist das Schloss den Schlössern von England ähnlich. Das Interieur änderte sich auch – die Kammern der Herzöge wurden mit Möbel und anderen Gegenständen im Stil des französischen Reiches eingerichtet.
Im Inneren des Schlosses gibt es ein Museum. Seine wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Riesenhalle mit 30 Statuen von Riesen. Gerade in dieser Halle fanden vom 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Feierlichkeiten mit der Teilnahme der Herzöge von Sachsen-Coburg-Gotha und ihren berühmten Verwandten statt - den berühmtesten Monarchen Europas, einschließlich der britischen Königin Victoria, des deutschen Kaisers und des russischen Zaren Nikolai II.
Der Schlosspark ist das grüne Herz der Stadt und ein beliebter Ort seiner Bewohner. Er wurde im 16. Jahrhundert errichtet und hat sich zu einem englischen Park entwickelt. Darin kann man ein Bronzedenkmal von einem der "Errichter" des Parks, Herzog Ernst II sehen.