Die katholische Propsteikirche St. Peter und Paul ist die älteste Kirche in Bochum. Der Legende nach steht er auf der Stelle einer Holzkapelle, die im 8. Jahrhundert auf Befehl von Karl dem Großen gebaut war. Ursprünglich war die Kirche nur dem Sankt Peter gewidmet. Im 11. Jahrhundert wurde das Holzgebäude durch ein Steingebäude ersetzt, das bei dem großen Brand im Jahre 1517 zerstört und im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Während dieser Zeit hatte die Kirche den zweiten Schützherr- St. Paul.
Im restaurierten Tempel kann man seltene religiöse Artefakte sehen, darunter auch - die Bundeslade mit den Reliquien der heiligen Märtyrer Perpetua und, einen alten romanischen Taufstein aus dem 12. Jahrhundert und der Thron mit der Gestalt Christi. Der Glockenturm mit der Höhe von 68 Metern ist die Visitenkarte von Bochum. Darin sind sechs Glocken des örtlichen Stahlgusses montiert. Die evangelische Hauptkirche der Stadt ist die Pauluskirche. Nach der Reformation haben die Katholiken und die Lutheraner für einige Zeit die Kirche St. Peter und Paul geteilt, deswegen sind oft zwischen ihnen Konflikte entstanden. Als Ergebnis begannen die Lutheraner im Jahre 1655 mit dem Bau ihres eigenen Tempels, zum Teil durch Spenden von Kollegen aus den Niederlanden, Schweden, Dänemark und Kurland. Die Kirche spielt eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Gemeinde von Bochum. Neben dem Tempel ist ein Denkmal des Friedens gelegen. Zu den weiteren religiösen Attraktionen von Bochum gehört das Zisterzienserkloster Stiepel im gleichnamigen Stadtteil von Bochum. Es ist relativ jung: Es wurde 1988 auf dem Gelände der Gemeinde St. Mary auf Initiative des Bischofs von Essen eröffnet. Im schönen modernen Gebäude des Klosters, das auf mittelalterlichen Modellen gebaut ist, finden regelmäßig Konzerte geistlicher Musik statt. Und am 11. jedes Monats wurde die Prozession über den sogenannten "Weg von St. Mary" veranstaltet.