Die ersten Häuser der kleinen Siedlung entstanden ausgerechnet an der Stelle der heutigen Uferstraße. Später wurden hier eine Stadtbefestigung und der Beginenturm errichtet, der bis heute erhalten blieb.
Die drei avantgardistischen Skulpturen auf der kleinen Uferstraße, die von der provokativen Bildhauerin Niki de Saint Phalle geschaffen wurde, wurden zu einem der begehrtesten touristischen Attraktionen. Als die „drallen Weiber“ (oder „Nanas“, wie sie die Autorin benannte) am Leibnizufer der Leine installiert wurden, führte es zu Proteststürmen der Hannoveraner, die sich gegen die Verschandelung der Stadt einsetzten.
Zu den Sehenswürdigkeiten am Hohen Ufer gehört auch der Flohmarkt, auf dem alles Mögliche verkauft wird – von Kunstwerken bis Klamotten. Der Flohmarkt Hannover ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Er ist von 8 bis 15 Uhr geöffnet.